ERO im Museum
Oktober 2010 | Nach mehr als zwanzigjährigem Einsatz in der Weinlese hat der Prototyp des ersten selbstfahrenden Traubenvollernters aus deutscher Produktion im Weinbaumuseum Oppenheim seinen Platz gefunden.Insgesamt vier Vorbesitzer und mehrere Tausend Betriebsstunden hatte der Traubenvollernter mit der Fahrgestellnummer 1 bereits absolviert, bevor die ERO-Gerätebau GmbH ihn zurück erwarb und als Projekt von vier Auszubildenden im dritten Lehrjahr restaurieren ließ. Fast 2.000 Arbeitsstunden flossen in die Zerlegung, Reinigung und den Wiederaufbau der von einem 70 PS-Vierzylinder Dieselmotor angetriebenen Maschine. Voll funktionsfähig wurde sie jetzt von Geschäftsführer Michael Erbach und den Auszubildenden des Unternehmens dem Deutschen Weinbaumuseum als Leihgabe zur Verfügung gestellt.
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde, an der neben Museumsleiter Hans Richard Ullrich auch der erste Vorsitzende des Fördervereins, Hansjochem Schrader, sowie weitere Vorstandsmitglieder teilnahmen, wurde das neue Exponat dem Museum offiziell übergeben. Ebenfalls anwesend war Franz Pfaff der die Anregung zur Ausstellung der Maschine gab. Er stellte auch den Kontakt zwischen Unternehmen und Museum her.
Die fast 30 Auszubildenden der Unternehmen ERO und Binger Seilzug nutzten die Übergabe zu einem Rundgang durch das Museum. So hatten Sie die Chance, Eindrücke von der 2.000-jährigen Geschichte des Weinanbaus in Deutschland zu gewinnen.